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Entspannung

Entspannungsverfahren stärken die Selbstheilungskräfte 

Ob es sich um ganz gewöhnlichen Alltagsstress, oder um eine psychosomatische Störung handelt – es ist empirisch (wissenschaftlich) nachgewiesen, dass Entspannungsverfahren unsere Selbstheilungskräfte stärken und uns helfen, ausgeglichener und zufriedener den Alltag zu meistern.

Menschen, die eine Entspannungsmethode beherrschen, gehen gelassener mit Stress um, sind dadurch widerstandsfähiger gegen Krankheiten, und im Allgemeinen zufriedener mit ihrem Leben.

Hier ein kurzer Einblick über die gängigsten Entspannungstechniken:

Progressive Muskelentspannung (PME)

auch Progressive Muskelrelaxation (PMR) genannt, ist eine altbewährte und wissenschaftlich anerkannte Entspannungsmethode, die eine willkürliche Entspannung der wichtigsten quergestreiften Muskelgruppen bewirkt. Hierdurch wird eine verbesserte Körperwahrnehmung erreicht, da sowohl die Anspannungs- als auch die Entspannungszustände bewusst wahrgenommen werden. Allgemeine oder gezielte, regionale Entspannung bestimmter Körperteile kann erreicht werden.

Diese Methode ist leicht zu erlernen und kann sowohl zu Hause als auch im Büro und unterwegs praktiziert werden. Sie hilft Ihnen gezielt, Stress abzubauen und trägt zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit bei.

Autogenes Training (AT)

ist eine verbreitete und anerkannte Entspannungsmethode, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Selbstbefinden hat. Stress, Nervosität, Schlafstörungen oder sogar seelisch bedingte Organbeschwerden können abgebaut werden.

Ziel der konzentrativen Selbstentspannung ist es, sich durch Konzentration in einen Zustand zu versetzen, der sowohl eine körperliche als auch eine seelische Entspannung ermöglicht. Nach und nach wird es leichter, den ganzen Körper oder nur einzelne Muskelgruppen zu entspannen.

Autogenes Training kann regelmäßig in den Tagesablauf zur Entspannung und Erholung integriert werden. Diese Technik bietet Ihnen aber auch die Möglichkeit, sie bei Bedarf in Stresssituationen anzuwenden.

Nach wenigen Wochen Training kann eine Gesamtumschaltung erreicht werden.

Imaginative Verfahren

Imaginationen wurden bereits in alten Kulturen zur Heilung bzw. Stärkung der eigenen Heilungskräfte eingesetzt. Heutzutage weiß man auch, dass die Fähigkeit des Menschen zum Imaginieren (Phantasieren, sich etwas vorstellen) positiv genutzt werden kann.

Durch geleitete Übungen wird der Zugang zu eigenen Ressourcen (wieder)entdeckt und zuerst eine innere Balance zwischen den guten und den schlechten inneren Bildern hergestellt.

Imaginationsübungen können Ihnen helfen, sich von Belastendem zu distanzieren und sich über die inneren Abläufe bewusster zu werden, um sich selbst in schwierigen Situationen helfen zu können.

Auch in psychotherapeutischen Kontexten wird oftmals mit Imaginationen gearbeitet, beispielsweise in der Psychotraumatologie nach Frau Dr. med. Luise Reddemann. Traumaopfer werden mit Hilfe bestimmter Imaginationsübungen stabilisiert. Die Traumakonfrontation, Trauer sowie der Neuanfang werden dadurch erleichtert.

Phantasiereisen

Den alltäglichen Trubel für eine kurze Zeit vergessen, sich an einen schönen Ort begeben, wo es einem selber nur gut geht und dabei dem Meer zuhören oder einer schönen Musik.

Für Manche ist es genau das Richtige, um gut entspannen zu können.